Vernachlässigtes Kleinod inmitten der Stadt. SPD Werder (Havel) zum Stadtwald.
Im Wahlprogramm "Mit Herz und Verstand" zur Kommunalwahl am 28. September 2008 hat die SPD Werder (Havel) angekündigt, ein Konzept für den Werderaner Stadtwald zu erstellen, um eine grüne Erlebnisoase zu schaffen. Am 15. Juli 2008 begaben sich deshalb die Vorsitzende der SPD-Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung, Jutta Bours-Wein, der Stadtverordnete und Gartenbauer Joachim Lindicke und das Kreistagsmitglied und pensionierte Geschichtslehrer Joachim Raupach für die SPD Werder (Havel) auf einen Rundgang durch den Werderaner Stadtwald. Ziel war es, den Zustand des Stadtwaldes zu erfassen und Vorschläge für die Pflege und Nutzung des Waldes zu erarbeiten.
Das Ergebnis ist ein ausführlicher Bericht von Jutta Bours-Wein. Die ungenutzte Goethe Freilichtbühne, der traurig daher kommende Heldenhain, matschige Wege durch verwilderten Wald zum schlammigen Goldfischteich, ein verschwundener Steingarten und die lebensbedrohliche Treppe zum Freibad - all dies beschreibt Jutta Bours-Wein. Fotos untermalen die Eindrücke der drei SPD-Mitglieder, die zu dem Schluss kommen, dass an erster Stelle die Pflege und Sicherung des Waldes und die Restaurierung des Heldenhains stehen müssen. Wenn die Schäden auch am Goldfischteich behoben sind, können die Nutzung der Freilichtbühne für kulturelle Veranstaltungen, ein Waldlehrpfad, ein Barfuß-Parcous oder ein Trimmdichpfad in einen idyllischen Wald integriert werden. Dazu sollten auch die Schulen und Vereine einbezogen werden.

