SPD Politiker besuchen Hartz IV-Behörde in Werder (Havel)
Am 3. September 2008 besuchten die Bundestagsabgeordnete Andrea Wicklein und die Werderaner Kommunalpolitiker Wolfgang Lambrecht, Jutta Bours-Wein und Joachim Lindicke die Mittelmärkische ARGE zur Integration in Arbeit (Maia). Die Kritik an Niedriglöhnen war eines der Gesprächsthemen mit dem Geschäftsführer der Maia, Herrn Schade, und seinen Mitarbeitern.
Nach Meinung aller Beteiligten ist es ein Skandal, dass rund 3500 Mittelmärker nur mit einem Zuschuss der Maia ihren Lebensunterhalt bestreiten können. Dies sind nahezu 30 % aller ALG II Betroffenen im Landkreis. Für die SPD gilt deshalb bundesweit weiterhin die Einführung eines Mindestlohnes, wie in den meisten Länders der EU.
Die Vermittlung arbeitsloser junger Menschen zwischen 18 und 25 Jahren mit geringer Qualifikation ist noch immer ein wichtiges Thema. Durch die bessere Wirtschaftslage konnte die Zahl der Betroffenen von 2006 bis heute auf 630 Personen halbiert werden, aber wegen der oftmals problematischen Elternhäuser muss auch für die Verbliebenen dringend eine Lösung gefunden werden. Die SPD regte in dem Gespräch an, die Stadt Werder mit der HGW, sowie die anderen Wohnungs-Genossenschaften einzubeziehen, um jungen Menschen die Möglichkeit des betreuten Wohnens zu geben. So kann man ihnen ein eigenverantwortliches Leben und den Ausbruch aus dem Teufelskreis ermöglichen.
Die Arbeitslosenquote von 7,9 % im Bereich Werder ist nahezu auf dem Level des Bundesdurchschnitts (7,6 %). Damit hat die Maia eine sehr positive Entwicklung genommen. Für Brandenburg bedeutet dies den ersten Platz. Die Maia bietet alle Leistungen aus einer Hand, was sich sehr bewährt hat. Hier gilt unser Dank und Anerkennung der Geschäftsleitung und den engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

