SPD begrüßt Pläne für Freizeitbad - Keine Einladung nach Emden erhalten
Die SPD-Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung begrüßt die Pläne der Stadtverwaltung für das Freizeitbad in Werder. "Es freut uns sehr, dass unser Vorschlag, auf ein Cabriodach zu verzichten und erneuerbare Energien einzusetzen, jetzt von der Stadtverwaltung aufgegriffen wird", so die Fraktionsvorsitzende Jutta Bours-Wein. "Wir wollen ein Freizeitbad für den Schulsport und alle Werderaner und Besucher. Aber wir müssen angesichts der Strom- und Gaspreise auch bezahlbare Betriebskosten im Auge behalten."
Die SPD-Fraktion hätte sich auch sehr gerne am Besuch des Bades in Emden beteiligt. "Wir haben keine Einladung erhalten", sagt Bours-Wein. Auf der vorletzten Stadtverordnetenversammlung sei zwar generell nach dem Interesse gefragt worden, trotz Zustimmung aber nie mehr etwas gekommen. "Nach unserer Kenntnis haben auch die anderen Fraktionen keine Einladung erhalten." Die SPD-Fraktion wird daher prüfen, aus welchem Topf die Fahrt der CDU nach Emden bezahlt worden ist und behält sich weitere Schritte vor.
Schon länger ärgert sich die SPD-Fraktion über die Terminpraxis der Stadtverwaltung. Entweder keine Einladungen oder Termine zur Arbeitszeit machen es allen Nicht-Rentnern schwer, ihr Mandat als Stadtverordnete ernsthaft wahrzunehmen. "Man könnte den Eindruck gewinnen, die wollen uns gar nicht dabei haben", so Bours-Wein.

