SPD Werder (Havel) fordert mehr Transparenz in Flugroutendebatte
In ihrer Sitzung am 18.11.2010 diskutierten die Mitglieder der Werderaner SPD den aktuellen Stand der Fluglärmdebatte. Dabei sprachen sich die Anwesenden für mehr Transparenz in der Frage der Flugroutenplanung aus.Viele Bürger im Raum Werder seien seit der Veröffentlichung der geplanten Flugrouten sehr verunsichert. Dennoch könnten sie oft nur schwer abschätzen, ob und inwieweit Lärmbelastungen tatsächlich auf sie zukommen, da für das Verständnis der komplexen Zusammenhänge ein hohes Maß an Sachkenntnis notwendig sei.
Dieser Zustand fördere die Verunsicherung der Betroffenen nur noch mehr. Deshalb müsse es das Ziel der Politik sein, umfassend über mögliche Lärmbelastungen und über die Probleme bei der Entwicklung der Flugrouten zu informieren. Dabei dürften auch Alternativen nicht verschwiegen werden. Hierzu zählten insbesondere Zahlen zur Wirtschaftlichkeit des Flughafens BBI, da diese Informationen etwa für die Frage eines erweiterten Nachtflugverbotes unerlässlich sei.
In der gegenwärtigen Situation hoffen die Werderaner Sozialdemokraten auf Landrat Wolfgang Blasig, erklärte der Ortsvereinsvorsitzende Robert Dambon. "Wir sind der Überzeugung, dass sich unser Landrat im Interesse von Potsdam-Mittelmark und Werder für eine offene und transparente Debatte einsetzen muss, da nur so für alle betroffenen Bürger eine akzeptable Lösung gefunden werden kann."