SPD
Werder (Havel)

Termine

 

19. September 2019

  • 16 – 19 Uhr Demonstration zur Rettung der Baumblüte 2020 und 2021 (Werder (Havel) Insel , Schützenhaus)

 

Aktuelles

18.09.2019 SPD Werder (Havel): fordert eine Baumblüte 2020 mit klarem Veranstaltungs- und Sicherheitskonzept

Der jetzt vorliegende Vorschlag der Stadtverwaltung Werder (Havel) für „offene Höfe und Gärten“ greift zu kurz. Erfahrungen zeigen, dass ein Großevent, wie die „Baumblüte“, nur schrittweise verändert werden kann. Jugendliche, Familien und Volksfestbesucher wollen bei der Baumblüte in Werder (Havel) feiern. Darauf muss die Stadt vorbereitet sein.

Fehlende Angebote werden zu Frustration, langen Warteschlangen an Ständen führen und erhöhen so die Gefahr von Auseinandersetzungen. Die Anforderungen an die Sicherheitsvorkehrungen steigen, wenn Erwartungen an ein Fest und Veranstaltungskonzept zu weit auseinanderdriften.

Das zweitgrößte Volksfest Deutschlands hat eine große Fangemeinde und hat in den vergangenen Jahren Hunderttausende angezogen. Dabei gilt, dass nicht der Veranstalter eines Großevents sich seine Besucher aussucht, sondern die Besucher die Events.  Wir erwarten daher, dass auch 2020 Zehntausende zur Baumblüte nach Werder (Havel) kommen werden, um hier zu feiern. Über soziale Medien wurden bereits mehrere private Feiern, insbesondere für die Wochenenden und zum 1. Mai von der Jugend trotz eines verkleinerten Festes angekündigt. Darauf muss die Stadt mit einem ausreichenden Veranstaltungs- und Sicherheitskonzept vorbereitet sein. 

Eine verkleinerte Baumblüte, wie sie jetzt von der Bürgermeisterin vorgeschlagen wurde, wird diesen Anforderungen nicht gerecht werden. Wir sehen weiterhin die Notwendigkeit eines großen Volkfestes auch 2020, um die Sicherheit während der Baumblüte in der Stadt zu gewährleisten. Die SPD wird daher für die kommende Stadtverordnetenversammlung ihren Dringlichkeitsantrag aufrechterhalten.

15.09.2019 SPD Werder (Havel) fordert Bürgermeisterin Manuela Saß zum Rücktritt auf

Die Absage des Baumblütenfestes durch die Bürgermeisterin bedeutet für Werder (Havel) einen unvergleichbaren überregionalen Ansehens- und Imageverlust sowie erheblichen wirtschaftlichen Schaden. Viele Einwohner, die sich zu einem Großteil auch über das Baumblütenfest mit  Werder (Havel) identifizieren, sind betroffen. Neben den Obstbauern sichert die Baumblüte die Existenz für Hotels, Pensionen, Gaststätten und Schausteller in der Stadt und Region. Zur Blütenstadt Werder (Havel) gehört das Baumblütenfest seit 140 Jahren.

„Nach dem Desaster um die „Blütentherme“, Fehlplanungen im Kita- und Schulbereich der Stadt ist die Absage des Festes in der Baumblütenstadt  Werder (Havel) der Höhepunkt des Missmanagements in der Stadtverwaltung. Der viel zu spät gestartete Vergabeprozess, die fehlende Auseinandersetzung mit einem verbesserten Veranstaltungskonzept und schließlich die kopflose Absage des Festes mit einem desaströsen Krisenmanagement sind Ausdruck des Versagens. Das Vertrauen der Bürger in die Stadtverwaltung ist nicht mehr gegeben.“, so der Vorsitzende der Werderaner SPD Steven Bahl.

Der Vorstand der SPD Werder (Havel) fordert Manuela Saß auf, für die Fehlentwicklungen in unserer Stadt, insbesondere die Absage des Baumblütenfestes, die Verantwortung zu übernehmen und zurückzutreten.

Klima- und Umweltkrise - Auswege aus dem Dilemma am 21.08.2019

Am  Mittwoch, dem 21. August 2019 folgten ca. 60 Werderaner unserer Einladung ins Scala – Kulturpalast. Die 2. Veranstaltung stand unter der Überschrift „Klima- und Umweltkrise – Auswege aus dem Dilemma“. Unser Landtagskandidat Uwe Adler hatte Herrn Prof Dr. Manfred Stock vom PIK (Potsdam Institut für Klimafolgenforschung) als Hauptredner mitgebracht. Herr Prof Dr. Stock zeigte anhand von Übersichten, welche Auswirkungen die Erhöhung des CO²-Gehalts seit den 70‘er Jahren auf alle Lebensbereiche hat. Deutlich wurde, dass die jetzigen Veränderungen rasant verlaufen und Auswirkungen, wie Gewitter, Starkregen, Dürre oder Stürme zunehmen werden. Klimaschutz wird nicht zum Null-Tarif zu haben sein, aber günstiger als die Schäden durch Unwetter. Je später wir Handeln umso teurer wird es. Klimaschutz ist also nicht nur ökologisch, sondern auch ökonomisch sinnvoll. (Vortrag Prof. Dr. Stock)

Anschließend zeigte die Klimaschutzmanagerin des Landkreises Potsdam-Mittelmark, Frau Barbara Ral, welche Anstrengungen der Landkreis bereits heute zum Klimaschutz unternimmt. Mit dem energieautarken Ort Feldheim, besitzt Potsdam-Mittelmark ein Versuchslabor für größere Projekte. (Vortrag Barbara Ral)

Dr. Ralf Köhler setzte die Reise fort und zeigte am Beispiel des Plessower See’s wie unsere Lebensweise die Umwelt beeinflusst. Mit Enthusiasmus warb er für mehr Einsatz der Politik für den Umweltschutz. Umweltschutz kann nur mit Unterstützung der Politik funktionieren, deshalb warb er für mehr Engagement der Klima- und Umweltschützer in den Parteien. Vor Ort wird er weiter aktiv sein und die Untersuchungen am Plessower See und die Veranstaltungsreihe „U.N.S. – NACH“ fortsetzen. (Vortrag Dr. Ralf Köhler)

Jonathan Margraf sprach anschließend für „Fridays for future“ Werder (Havel). Mit dem Forderungskatalog  von „Fridays for future“ an die Politik, wurde deutlich, dass nicht nur die Energiegewinnung, sondern auch Landwirtschaft und Mobilität vor Veränderungen stehen. Letztlich war es aber ein Aufruf an uns Alle, sich umweltbewusster zu verhalten und weniger Energie zu verbrauchen.

Zum Abschluss stellte Uwe Adler seine Vorhaben im Bereich Umweltschutz vor. Wenn er am 01.09.2019 in den brandenburgischen Landtag gewählt wird, will er sich für einen Kohleausstieg vor 2038 einsetzen. Er machte aber deutlich, dass derzeit die technologischen Voraussetzungen noch nicht gegeben sind und soziale Härten durch gezielte Wirtschaftspolitik vermieden werden müssen. Umweltschutz darf nicht bedeuten, dass die Lausitz abgehangen wird.

An dem Abend wurde noch kontrovers zu Windkraftanlagen und dem Braunkohleausstieg diskutiert, während Einigkeit bestand beim Ausbau von Fotovoltaik und zum Ausbau des ÖPNV. Es gibt somit genug Themen für weitere Veranstaltungen in der Reihe „U.N.S.-NACH“. Danke sagen möchte der SPD – Ortsverein dem „Kulturpalast“ SCALA für die Möglichkeit, dort tagen zu dürfen. Das SCALA als Kulturzentrum hat sich in der Stadt etabliert.

Wir arbeiten schon an der nächsten Veranstaltung. Wer künftig zu regelmäßigen Sitzungen von „U.N.S. – Nach“ eingeladen werden möchte, schreibe bitte an: Ralf.Koehler@SPD-werderhavel.de

Ergebnisse der Veranstaltung in Werder "Sonne als Energielieferant in Werder (Havel) am 23.05.2019

Die SPD Werder hatte zur ersten Veranstaltung „U.N.S-Nach“ eingeladen. Unser Ziel war es mölichst viele Werderaner*innen zu motivieren, sich eine Fotovoltaik- oder Solarthemie-Anlage zu ­zu­legen. Die Veranstaltung fand im Gemeindezentrum Kemnitz in Werder, Kemnitzer Dorfstraße 27 B, 14542 Werder von 18.00 Uhr bis 21.00 Uhr statt.

Dr. Ralf Köhler (Sprecher des SPD-Ortsvereins Werder Havel für „Umweltschutz, Natur­schutz, Suffizienz – Nachhaltigkeit“) eröffnete die Veranstaltung mit einem Vortrag, in dem er den Begriff „U.N.S-Nach“ ausführlich erläuterte und die Wahl dieser Abkürzung begründete. Sein kritischer Vortrag führte in die neue Veranstaltungsreihe der  SPD Werder ein und spann einen weiten Bogen von der detaillierten Darstellung der Umweltkrise unseres Planeten (Klimakrise, Artensterben, der Vermüllung unserer Meere, dem World Overshoot-Day, über die Planetary Boundaries u.a.) bis zum Umgang der Politik und der Menschheit mit diesen Problemen, historisch und aktuell. Bleibt die Frage, welche Einstellungen und Maßnahmen haben Priorität. Download des Vortrags: „2019.05.23 Klimaschutz durch Fotovoltaik Dr. R. Köhler.pdf“ .

Der Vortrag von Dr. Köhler bildete die Grundlage für die folgenden vier Vorträge.

Die Klimaschutz-Managerin Landkreis Potsdam-Mittelmark (PM), Frau Barbara Ral, stellte das Klima­schutz­konzept des Landkreises Potsdam-Mittelmark vor und erläuterte laufende Maßnahmen und die Bürger­beteiligung. Sie stellte den Modellort für Energieautarkie im Kreis Potsdam-Mittelmark, Feldheim, und weitere gute Beispiele für Klimaschutz vor. Über die Lade-Infrastruktur für Elekrotautos und die Bürgerbeitligung im Kreis kam sie zum Schluss ihres Beitrags Download des Vortrags: „Klimaschutz“ der Umweltbeauftragten des Landkreises ).

Im Anschluss hielt Herr Paul Höpfner für Fridays for Future Werder einen Vortrag.

Frau Unger, Architektin i.A. der Verbraucherzentrale Brandenburg e.V., schloss Ihren Vortrag an: Lohnt sich noch Solar oder Fotovoltaik auf dem Dach? – der neue Eignungs-Check Solar. Nach einem Überblick über Solaranlagen, Anlagen zur Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung ging sie detailliert auf Fotovoltaikanlagen ein. Was leisten sie, was kosten sie, welche Erträge bringen sie und nicht zuletzt, welche Förderungen gibt es. Es stellte sich heraus, dass die Verbraucherzentrale Brandenburg e.V für nur 30 € (wegen Förderung durch das Land) ein Energiegutachten für private Häuser erstellt. In der Wohnung ist dieser Basis-Check sogar kostenfrei (Download des Vortrags der Verbraucherschutzzentrale ).

Herr Matthias Knietzsch, ein Werderaner Bürger und Besitzer einer Fotovoltaik- sowie Geo­ther­mieanlage stellte seine sehr positiven langjährigen Erfahrungen beim Betrieb seiner beiden Anlagen vor.

Die 30 Teilnehmer*innen zeigten sich sehr interessiert und sprachen sich für eine Fortsetzung der Veranstaltungsreihe aus. 

Unser Wahlkampf

Eine Stimme für Europa

Unser Landtagskandidat Uwe Adler und die SPD Werder machen Stimmung für die Europapartei.

 

 

 

 

Waldspaziergang

Unser Landtagskandidat Uwe Adler und Joachim Thiele beim 8. Aktionstag der BI Bliesendorf mit Waldfest und Waldspaziergang in Bliesendorf.

mehr über weitere Aktionen erfahren Sie hier

Erklärung der Fraktionsvorsitzenden Anja Spiegel aus der Stadtverordnetenversammlung vom 16. Mai 2019 zu den Ermittlungen zum Thermeneinbruch im Wortlaut mehr lesen

Antrag zur Stadtverordnetenversammlung

Verkehrssicherheit und Baumschutz sicherstellen

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Antrag zur Stadtverordnetenversammlung

Tageseinsatzbereitschaft der Feuerwehr in Werder (Havel) sichern

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Weitere Anträge und Berichte (z.B. die Erklärung der Vorsitzenden der SPD-Fraktion zu ihrem Rücktritt vom Bad-Ausschuss-Vorsitz)  lesen Sie hier

Kommunalwahl am 26. Mai 2019

Weil Werder mehr kann

Weil Werder mehr kann

In den letzten Jahren hat die BlütenTherme die Stadtpolitik dominiert und so verhindert, dass die wirklichen Probleme der Menschen gelöst werden, so die SPD. „Es fehlen Kitas und Schulen, Straßen sind verstopft und Wohnungen unerschwinglich und knapp“, so die Spitzenkandidatin Anja Spiegel. Während für die Therme Millionen Euro bereitgestellt wurden, fragen sich die betroffenen Eltern, wie sie arbeiten und Geld verdienen sollen, wenn kein Kitaplatz bereit steht. Junge Werderaner, die eine eigene Familie gründen wollen, finden hier keine bezahlbare Wohnung mehr.
Werder (Havel) ist eine reiche Stadt, daran besteht kein Zweifel. „Es fehlt an Weitblick und Mut“, so Spiegel. „Statt vorausschauend in Kitas, Schulen und Wohnraum zu investieren, läuft die Stadt hasenfüßig der Realität hinterher.“ Kommt es dann zum Crash, schiebt die CDU die Schuld lieber auf andere – den Kreis (in dem sie selbst mitregiert) oder das Land. „Das hat Werder, das haben die Menschen in dieser Stadt nicht verdient.“ Deshalb: Werder kann mehr.

Anja Spiegel

Unsere Themen

Miteinander leben

Einer der größten Herausforderungen unserer Zeit. 
Wie wollen wir zukünftig in Zeiten einer älter werdenden Gesellschaft und der Migration miteinander leben? In welcher Form kann ein harmonisches Miteinander gelingen? Was kann die Politik tun, damit sich alle wohl und willkommen, verstanden und angenommen fühlen?

Für die SPD ist es ein besonderes Anliegen, die Bürger in Entscheidungsprozesse unserer Stadt einzubeziehen. Wir haben ein offenes Ohr und stehen für Informationsveranstaltungen, Diskussionen, Bürgerbefragungen bei wichtigen Maßnahmen und Gestaltungsprozessen. Mehr Transparenz und Mitbestimmung sind uns wichtig.

Werder ist nicht nur ein schöner, idyllischer Ort sondern auch eine weltoffene und gastfreundliche Stadt. In jedem Jahr  heißen wir viele Besucher während des Baumblütenfestes aber auch als Urlauber und Migranten willkommen. 
Die SPD wird alle Initiativen unterstützen, die das harmonische Zusammenleben der Menschen in Werder fördern. Dies bedeutet zum einen Angebote aber auch ansprechende Orte zu schaffen, die Gelegenheit für Begegnungen jeder Art eröffnet. 
Auf dem spannenden Abenteuerspielplatz ebenso wie in den Vereinen, im Kino, dem Stadtwald, dem Schützenhaus oder den Gemeindezentren, welchen innerhalb unserer Stadt eine besondere Bedeutung zukommt. Sie bieten vielfältige Möglichkeiten, die Identität und Besonderheiten der Ortsteile zu pflegen, dienen aber auch als kulturelle Mittelpunkte und Orte des Zusammentreffens über die Ortsteile und Stadtgrenzen hinaus. Die bestehenden Gemeindezentren sind daher unbedingt zu erhalten und den Ortsteilen und Vereinen, die bisher keine geeigneten Treffpunkte haben, bieten wir unsere tatkräftige Unterstützung.

Um auch für junge Menschen und Familien attraktiv zu bleiben, setzen wir uns für bezahlbaren Wohnraum ein, der unseren Heranwachsenden die Möglichkeit zum Bleiben bietet, ein Jugendzentrum für unsere Kinder und spannende Spielplätze für unsere Kleinsten. Und weil hier erheblichen Nachholbedarf besteht, wünschen wir uns Werder als Vorreiter für freies WLAN an zentralen Orten. 

Senioren leiden oft mit zunehmendem Alter unter sozialer Isolation. Auch hier wird die SPD alle Initiativen fördern, die Menschen über Altersgrenzen hinweg zusammenbringen. Mehrgenerationenhäuser, Großelternservice, barrierefreie Stadt, Tierpatenschaften, öffentliche Treffpunkte (z.B. ein kleiner Stadtpark zum Verweilen) sind uns wichtig.

Menschlichkeit und Hilfsbereitschaft sind für die SPD zentrale Werte. Daher möchten wir die Distanz zwischen unseren Einwohnern und  Migranten verringern, die auch in unserem Stadtbild zunehmend stärker vertreten sind. Statt stillschweigend Flüchtlinge in die Stadt zu holen und in Randbezirken unterzubringen, stehen wir auch hier für Offenheit und Projekte, die das gegenseitige Kennenlernen ermöglichen, Sprachbarrieren beseitigen, kulturelle Unterschiede als Bereicherung erkennen lassen, um Vorbehalte ab- und Verständnis füreinander aufbauen.  

Wir leben in einer freien, modernen Zeit, in der junge Menschen viele Möglichkeiten besitzen, ihr Leben nach eigenen Wünschen zu gestalten. Sie möchten so angenommen und akzeptiert werden wie sie sind und in jedem Lebensbereich ihre eigene Wahl treffen.  Aber leider sind sie oft aufgrund ihrer Einstellung auch in unserer Stadt Mobbing an Schulen und in Vereinen ausgesetzt. Dies betrifft vor allem auch die größer werdende Gruppe der LGBT, aber auch Mitbürger unterschiedlicher Hautfarbe und Religion. Wir setzen uns dafür ein, dass im neu entstehenden Jugend- und Familienzentrum Werder für jeden Menschen Ansprechpartner zu finden sind und Aktionen stattfinden, die Menschen miteinander verbinden und Intoleranz wirkungsvoll begegnen. 

Dafür setzt sich die SPD Werder (Havel) ein: Weil Werder mehr kann.

Jutta Bours-Wein

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